Kloster der 
Dominikanerinnen

Landsberg am Lech

Neue Bildergalerie

Nachdem die Ausstellung  "Kloster.Leben - Alltagsleben der Dominikanerinnen in Landsberg am Lech" der Fotografin Conny Kurz im Sommer in der VR-Bank in Landsberg zu sehen, können Sie nun - als Nachklang, wenn Sie selbst die Ausstellung sehen konnten, oder als "Ersatz" - die Bilder auch online bewundern. 

Fr. Conny Kurz war so freundlich, die Bilder zur Ansicht zur Verfügung zu stellen und bittet darum, das Copyright zu respektieren. Wir möchten uns ganz herzlich bei ihr bedanken, sowohl für das Projekt überhaupt als auch für die Möglichkeit der "Nachlese" in unserer Online-Galerie. Vergelt's Gott! 

Zu den Bildern kommen Sie über unsere Seite "Galerie" oder über diesen Link.

Programm und Hinweis

Liebe Freunde und Besucher unseres Klosters,

pünktlich zur Sommerpause können wir Ihnen das Programm zum zweiten Halbjahr 2017 nun auch online zur Verfügung stellen. Sie finden die zahlreichen Angebote wie gewohnt auf der Seite Programm oder hier als PDF (draufklicken zum herunterladen).


Ganz besonders herzlich möchten wir Sie einladen, mit uns das Fest unseres Ordensgründers Dominikus zu begehen.

Wir beginnen am Donnerstag, 3. August um 19.30 Uhr mit einem Abendgebet und feiern am Samstag, 5. August um 19.00 Uhr mit einer festlichen hl. Messe, der P. Johannes Bunnenberg OP vorstehen wird. Auch zur anschließenden Begegnung in der Aula sind Sie herzlich willkommen! 

Ausstellung "Kloster.Leben" vom 14.-31. Juli 2017

Herzliche Einladung zur Ausstellung (14.-31. Juli 2017)

"Kloster.Leben - Das Alltagsleben der Dominikanerinnen in Landsberg fotografisch festgehalten von Conny Kurz"


"Über ein Jahr lang habe ich hinter die Mauern des Klosters der Dominikanerinnen in Landsberg blicken dürfen und den Alltag der insgesamt 10 Schwestern fotografisch begleitet. Entstanden ist ein fotografischer Querschnitt, der das Leben im Konvent zeigt. Ein Leben, das geprägt ist vom Bekenntnis zu Gott und zur Einfachheit. Aber auch von Lebensfreude und Unbeschwertheit." (C. Kurz)


Eröffnet wurde die Ausstellung am 13. Juli unter großer Anteilnahme der Landsberger. Der frühere Landrat Walter Eichner lobte in seiner Eröffnungsrede die gelungene fotografische Abbildung des breiten sozialen Engagements, der christlich geprägten tätigen Nächstenliebe und des bekannten Klostergartens, die für das Kloster der Dominikanerinnen an der Münchener Straße charakteristisch sind. Auch die klösterliche Lebensweise, der Verzicht auf materiellen Überfluss und die stille Arbeit des Alltags der sieben deutschen und drei indischen Schwestern findet sich trefflich eingefangen in den einfühlsamen Bildern der Künstlerin.

"Conny Kurz ist es gelungen, wunderschöne Impressionen eines facettenreichen Klosteralltages (...) einzufangen, die nicht effekthaschend gestellt wirken und den Betrachter an dieser stillen Freude am Tun teilhaben lassen." (H. Grabmaier)


Zu sehen ist die Ausstellung im Altstadtsaal der VR-Bank, Ludwigstraße 162-154 in Landsberg am Lech,

Montag: 8.30 - 12.30 Uhr und 14.00 - 16.00 Uhr

Dienstag: 8.30 - 12.30 Uhr und 14.00 - 18.30 Uhr

Mittwoch bis Sonntag: 10.00 - 18.00 Uhr


Zum Internetauftritt der Fotografin: www.connykurzfoto.de

Neugestaltung und Neues Programm

Liebe Besucherin, lieber Besucher,

nachdem aus technischen Gründen die Seite sich einige Tage lang im Umbau befand, können Sie nun wieder auf alle Inhalte zugreifen. Einiges wurde umgestaltet; so finden Sie etwa die Seiten zu Geschichte und Aufgaben der Klostergemeinschaft als Unterpunkte der Seite "Konvent". Für manche weiterhin bestehenden optischen Unstimmigkeiten bittet der Webmaster, der diese Seite auch nur ehrenamtlich pflegt, um Verzeihung und um den wohlwollenden Blick der Besucher/innen.


Das wichtigste für Sie wird aber die Bereitstellung des aktuellen Programms für das erste Halbjahr (und zum Teil darüber hinaus) 2017 sein. Sie finden dort wie üblich eine Vielfalt geistlicher und kreativer Angebote, und können nunmehr auch das gesamte Programm als PDF-Flyer herunterladen. Wir, die Schwestern des Klosters zur Heiligsten Dreifaltigkeit, freuen uns sehr auf Ihren Besuch, sei es auf unserer Internetseite, sei es in unserem Kloster an der Münchener Straße!

Nachruf auf Sr. M. Leonharda Menzinger OP †

Am 12. Januar 2016 rief Gott der Herr unsere liebe Sr. Leonharda  im Alter von 88 Jahren und im 50. Jahr ihrer Profess zu sich heim.

Sr. Leonharda wurde am 25. August 1927 in Bitzenhofen, Landkreis Friedberg, geboren und erhielt in der Taufe den Namen Maria. Ihre Kindheit verbrachte sie mit fünf Geschwistern auf dem elterlichen Hof. Durch den frühen Tod der Mutter (Maria war gerade 13 Jahre alt), durch die Kriegszeit und den Tod von drei Brüdern im Krieg war ihre Jugend von Leid und schwerer Arbeit in Haushalt und Landwirtschaft geprägt. Ihr Glaube und der Zusammenhalt der Familie hat sie durch alle schweren Zeiten getragen.

1963 kam sie zur Mithilfe in der Hauswirtschaft in die damalige Haushaltungsschule im Klostergut in Landsberg. Hier begann für sie ein neuer Lebensabschnitt: Langsam reifte in ihr die Ordensberufung und der Entschluss, um Aufnahme ins Kloster zu bitten. Sie trat am 8. September 1964 in unser Kloster ein und legte am 22. Mai 1966 die Profess ab.

Sr. Leonharda war zunächst im Klosterhaushalt tätig. Ab 1968 bis zur Auflösung der Tierhaltung im Klostergut arbeitete sie selbstständig, mit großer Fachkenntnis und Fleiß im Stall. Im Anschluss an diese Zeit brachte sie sich in verschiedenen Diensten für die Gemeinschaft ein, bis sie, bedingt durch gesundheitliche Einschränkungen, nach und nach vieles aufgeben musste. Sr. Leonharda widmete sich im Alter vermehrt dem Gebet. Hier durfte sie noch tiefer in ihre Ordensberufung hineinwachsen. Daraus schöpfte sie auch die Kraft für ihr Leben.

Ihre besondere Begabung war das Orgelspiel. Auf 70 Jahr Organistendienst konnte sie zurückblicken, als sie den Dienst beendete. Dabei hat sie immer betont, sie würde in erster Linie zur Ehre Gottes spielen. Man spürte ihre Freude am Orgelspiel und ihr Verständnis für die Erfordernisse der Liturgie, die sie gewissenhaft und einfühlsam umzusetzen verstand.

Ab Dezember 2015 verschlechterte sich ihr Gesundheitszustand zusehends. Ruhig und gelassen erwartete sie ihren Herrn, dem sie in ihrem Ordensleben mit ganzer Hingabe gefolgt war und der sie nun zu sich heim rief. Möge der Herr unserer Sr. Leonharda in seiner barmherzigen Liebe Frieden und ewige Freude schenken.