Kloster der 
Dominikanerinnen

Kloster der Dominikanerinnen in Landsberg am Lech

Sommerurlaubsgedanken




Gott im Himmel möge euch sicher führen (…)
Und sein Engel begleite euch zu eurem Schutz!
(Tob 5,17)

Der Herr, wird dir seinen Engel mitschicken
und deine Reise gelingen lassen.

(Gen 24,40)

Allen, die das Glück haben, jetzt unterwegs sein zu dürfen, wünschen wir eine schöne Reise mit vielen angenehmen Erlebnissen und eine gesunde und sichere Heimkehr.

Maria Himmelfahrt 15.8.2021

Heilige Maria, 
dein Weg führt mich 
zu tieferem Vertrauen auf Gott, 
der uns niemals aufgibt.
(Paul Weismantel)

Heute feiern katholische Christen das Hochfest Maria Himmelfahrt. In Bayern und im Saarland ist der Himmelfahrtstag gesetzlicher Feiertag. An Maria Himmelfahrt gibt es auch besondere Bräuche, wie etwa die Kräuterweihe.
Das Fest „Mariä Aufnahme in den Himmel“ wurde im 5. Jahrhundert von Bischof Kyrill von Alexandrien eingeführt. Er legte es im Zuge der Christianisierung auf den 15. August, das wichtige römische Fest feriae Augusti, Feiertage des Augustus: Mitte des Monats August feierte der römische Kaiser Augustus seine Siege über Marcus Antonius und Kleopatra bei Actium und Alexandria mit einem dreitägigen Triumph. Die Jahrestage und später nur der 15. August waren von da an im ganzen römischen Reich Feiertage.

Dominikus-Gedenktag 8.8.2021

Heute feierten wir den Gedenktag des Gründers unseres Ordens im Jahr 1215.
In der römisch-katholischen Kirche gilt der hl. Dominikus als Schutzpatron der Astronomen, der Wissenschaftler, der fälschlich Angeklagten, der Dominikanischen Republik und der Städte Bologna, Madrid und Córdoba.
Er wird meist mit den Attributen Kreuz, Rosenkranz, Buch und Weltkugel, Lilien, einem Stern über der Stirn und einem Hund mit brennender Fackel dargestellt.
Sein Todestag jährte sich vor zwei Tagen zum 800sten Male.

1963 erreichte die belgische Nonne Sœur Sourire mit einem Lied über den hl. Dominikus unter dem Titel Dominique die Nummer 1 der US-Hitparade.
Hier der Refrain in deutscher Übersetzung:

Dominique, Dominique,

der zog fröhlich in die Welt,

zu Fuß und ohne Geld

und er sang an jedem Ort

immer wieder Gottes Wort.

 



 

Der Klostergarten im Sommer

Im Klostergarten hat sowohl die geordnete Natur ihren Platz....

"Monte Carlo"

.... als auch der Wildwuchs wie hier am "Monte Carlo".

Ausflug zum Tegelberg

Auf einer Wanderung in den Allgäuer Bergen durften die indischen Schwestern die letzten Eindrücke von Bayern mitnehmen. Für zwei von ihnen geht es nämlich in zwei Wochen wieder zurück in die Heimat.

Pfingstgebet und Maiandacht

Endlich wieder ein wenig Normalität!

Wir laden in den Klosterhof 
zum Pfingstgebet am Freitag, den 21.5.
und zur Maiandacht am Donnerstag, den 27.5.
jeweils um 19.30 Uhr

Bitte Mund-Nasenschutz bereithalten!

Geistlicher Impuls

Sende uns deinen Geist und das Antlitz der Erde wird neu Pfingsten 2021

Gebet


Gott wir danken dir für deinen heiligen Geist.

Durch ihn hast du uns verschiedene Gaben geschenkt.

Keinem gabst du alles- und keinem nichts.

Jedem gibst du einen Teil.

Hilf uns, dass wir einander dienen mit dem,

was du einem jeden zum Nutzen aller gibst,

Darum bitten wir im Namen Jesu Christi.

Amen

aus: Renovabis  Pfingstnovene 2021 (www.renovabis.de)



Und hier noch etwas Heiteres: 

Seit der Barockzeit wurden oft zu Pfingsten lebende Tauben in den Kirchen freigelassen. In anderen Gotteshäusern ließ man eine hölzerne Taube über den Köpfen der Gläubigen durch eine Öffnung in der Kirchendecke dem „Heilig-Geist-Loch“ herunter. Mit Weihrauch und Gebet empfing die Gemeinde dann das Heilig-Geist-Symbol. In einer niederbayrischen Gemeinde war dieser Brauch noch lange lebendig. Einmal an Pfingsten beendete der Pfarrer den Gottesdienst mit dem obligatorischen "Dominus vobiscum (der Herr sei mit euch)" und die Gemeinde schmetterte: "Et cum spiritu tuo (und mit deinem Geiste)" in der frohen Erwartung, dass sich wie alljährlich üblich aus einer Öffnung an der Kirchendecke eine Taube zum Rundflug durch das Kichenschiff aufmachte, eine Sensation, da es das nur einmal im Jahr gab. Diesmal allerdings nicht. In der Annahme, der Messner hätte dem Frühschoppen allzu früh zugesprochen und wäre eventuell im Dachgewölbe eingeschlafen, versuchte es der Pfarrer nochmals, allerdings wieder ohne Erfolg. Als er in seiner Verzweiflung und die Höhe des Feiertags missachtend den Entlassungsgruß auf Deutsch und mit schon deutlich erhöhter Lautstärke gegen die Kirchendecke schickte, erschien im "Geistloch" das Gesicht des Messners, der leise aber doch für alle in der Kirche hörbar wisperte: "Ich hab scho g'hört, aber der heilige Geist kann heuer nicht kommen, den hat d'Katz g'fressen".  


Der Mai ist gekommen


Maria, Maienkönigin,
dich will der Mai begrüßen;
o segne ihn mit Muttersinn
und uns zu deinen Füßen.

Maria, dir befehlen wir,
was grünt und blüht auf Erden;
o lass es eine Himmelszier
in Gottes Garten werden.

Gotteslob

Wir planen kurzfristig, wenn das  je nach Wetter es zulässt,  eine Maiandacht im Klosterhof unter Pandemieauflagen. 
Sobald ein Termin feststeht, wir er auf dieser Website veröffentlicht.

Neue Führung der Gemeinschaft in Mannarkkad

Die von uns unterstützte dominikanische Gemeinschaft in Mannarkkad (Indien) hat eine neue Führung gewählt:


Generaloberin  Sr. Tessy Kachappilly OP

 Ratsmitglieder  

1. Sr. Moncy Pathuppallil OP  (Generalvikarin)                                                            

2. Sr. Jophy Kallikadan OP                               

3. Sr. Soly  Kaduthanam OP                                                                                          

4. Sr. Smitha Meppully OP


Christen werden von der neuen indischen Regierung besonders diskriminiert.

Zudem leidet Indien besonders unter der Covid-19-Pandemie.

Wenn Sie die Schwestern bei ihrer Arbeit vor Ort unterstützen wollen, geht das hier:

 

Spendenkonto: Dominikanerinnen Landsberg

Bei der Liga Bank Augsburg Kennwort:

„Spende für Aufgaben ind. Schwestern“

IBAN: DE65 7509 0300 0100 1502 90

BIC: GENODEF1M05

Es geht endlich wieder los im Hofladen

Die Kälteperiode der letzte Woche hat uns ein wenig zurückgeworfen. Am Freitag, den 16.4.2021 können wir aber zu den gewohnten Zeiten aus unserem Gewächshaus wieder Radieschen, Spinat und Salat anbieten.

Ostern 2021

„Wer Ostern kennt, kann nicht verzweifeln“ (Dietrich Bonhoeffer*)


Beim größten Fest des Christentum feiern wir den Sieg des Lebens über den Tod.

Ostern ist somit der Ausdruck der Hoffnung für uns alle.  

Diese Hoffnung wünschen wir uns allen gerade in den für uns dunklen Zeiten der Pandemie, die Hoffnung auch, uns bald wieder gefahrlos treffen zu können, miteinander zu singen und zu feiern. 


Surrexis Christus hodie



*Der Theolge Dietrich Bonhoeffer wurde am 9. April 1945 kurz vor Ende des zweiten Weltkriegs von den Nationalsozialisten im KZ Flossenbürg hingerichtet.

Karfreitag 2021

Gegeißelt, mit seiner Krone aus Dornen verspottet und letzlich ans Kreuz geschlagen stirbt Jesus indem er die Schuld der Welt auf sich nimmt und damit uns allen das Tor zum Leben öffnet.

"Es ist vollbracht!" (Joh 19,30)

Gepriesen seist du,Herr Jesus Christ ,
der du für uns ans Kreuz geschlagen worden bist .
Wir bitten dich :
Erbarme dich über uns und über die ganze Welt .
AMEN.

(Gotteslob S.684,2)


Palmsonntag 2021

"Heute wird in allen Kirchen die Leidensgeschichte Jesu vorgelesen. Es tut gut, in diesen Tagen Jesus Schritt für Schritt zu begleiten. Denn was Jesus in dieser Woche durchlebt hat, kommt in der einen oder anderen Form in jedem Leben vor: Zeiten der Begeisterung, der Anerkennung, des Lobes; Momente voller Hoffnung und Erwartung. Dann aber Zeiten des Misserfolgs, wo alle sich abwenden; Zeiten des Leides, der Schmerzen, der Verachtung. Es tut gut zu wissen, dass am Ende des Weges die Auferstehung steht, nicht nur für Jesus, auch für uns."

Kardinal Christoph Schönborn (20.03.2016)

Antependium Passionsseite (Altar Kloster)

Das kleinere Bild am unteren Rand will die Erinnerung wach halten an jene Frau, die in Bethanien kostbares Salböl auf Jesu Haupt goss und dadurch ohne Worte seiner messianischen Königswürde huldigte.
Die Palmen stehen für Jesu Einzug in der Stadt seiner Vollendung und Erhöhung.
Auf der goldgeben Tunika Jesu liegen drei Würfel, deren Augen den hebräischen Davids-Namen bezeichnen (Vierter Buchstabe im Alphabeth "D", die Sechs ist das hebräische "V" daher DaViD). "Hosanna dem Sohne Davids "hatte am Palmentag das Volk Jesus begrüßt.
Auf dem rechten Streifen des Tuches stehen die sternförmig die Nägel der Kreuzigung.
Über der Bildmitte erkennt man die Anfangsbuchstaben des letinischen Kreuztitels mit zinnoberroter Farbe durchgestrichen als Zeichen des Todesurteils durch Puilatus und darüber ausgeschrieben auf Hebräisch "Jesus von Nazareth, König der Juden"
Die Pururstreifen zeigen bereits voraus auf das Königskleid des auferstandenen Christus
 


Passionssonntag

Ab heute werden traditionell die Kruzifixe und Kreuze in den Kirchen bis zur Osternacht mit violetten (dunklen) Tüchern verhüllt.

Psalm 36
Sie werden trunken von den reichen Gütern deines Hauses, und du tränkest sie mit Wonne als mit einem Strom.  Denn bei dir ist die Quelle des Lebens, und in deinem Licht sehen wir das Licht. Breite deine Güte über die, die dich kennen, und deine Gerechtigkeit über die Frommen!

Beginn der Fastenzeit


Jesus war 40 Tage in der Wüste, in der Stille, im Gebet. Und wenn wir die 40 Tage der Fastenzeit mit viel Stille gestalten, dann zur Besinnung auf ein bewusstes Dasein vor Gott, zum Hören und Beten.


"Mannigfaltig sind die Formen des Fastens. Die einen essen weniger, andere verzichten auf Fleisch, auf Zigaretten, auf Süßigkeiten, ja sogar aufs Autofahren. Aber die am weitesten verbreitete Form des Fastens ist das Geistfasten."

Anders als im Zitat vom Publizisten Peter E. Schumacher (1941 - 2013) befürchtet wünschen wir uns allen im bewussten freiwilligen Verzicht einen geschärften Blick auf die wesentlichen Dinge des Lebens für ein schwester- und brüderliches Miteinanders mit gegenseitiger Achtung und Respekt und eine Stärkung unseres Vertrauens auf Gott.


Gedanken zu Lichtmess



Gottes Wort ist wie Licht in der Nacht;

es hat Hoffnung und Zukunft gebracht.

Es gibt Trost,

es gibt Halt

in Bedrängnis Not und Ängsten,

ist wie ein Stern in der Dunkelheit.



Mit dem heutigen Tag endet die Weihnachtszeit.


Auch wenn es immer noch schwierig ist, sich persönlich zu treffen, so fühlen wir uns  dennoch im Geiste miteinander verbunden und begleiten Sie mit unseren Gebeten.


 Möge mit den jetzt schon deutlich spürbar täglich länger werdenden Tagen die Hoffnung auf Normalität wachsen und persönliche Begegnung bald wieder möglich sein.

Auf ins neue Jahr mit den Geschenken der Könige

Von der Weisheit der Sterndeuter lernen, zum nächtlichen Himmel aufzuschauen, um der Blickrichtung der Sehnsucht zu folgen. Ihre Offenheit zeigt, wie wichtig es ist, Tag und Nacht hellwach und hellhörig zu sein für die Botschaft der Sterne. Ihr Wagemut lehrt unermüdlich aufzubrechen, um dem Abenteuer der Gottessuche beharrlich auf der Spur zu bleiben. 
Ihr Scharfsinn hilft, verlogene Machtspiele zu durchschauen, um nur dem wahren Gott zu huldigen und ihn allein anzubeten. Ihre Klugheit mahnt, die Zeichen und Stimmen der Zeit gut zu unterscheiden, um sich bewusst für Gott zu entscheiden. Ihr Einsatz spornt an, die eigene Trägheit zu überwinden, um das Ziel nicht aus den Augen zu verlieren. (Meditationstext von Paul Weismantel)

Weihnachten 2020

Wir wünschen allen ein frohes Weihnachtsfest und einen guten Start in ein hoffentlich glückliches Jahr 2021. Wir hoffen, dass es bald wieder möglich wird, sich gesund und ohne Angst oder übermäßigen Aufwand wieder zu treffen. 

Auf dem Weg nach Bethlehem

Wenn man sich manche Leute heute anhört, könte man meinen, dass mit Weihnachten alles vorbei ist. Dabei beginnt an Weihnachten doch alles erst mit dem Kind in der Krippe.

Vorbereiten der Weihnachtskrippe

Gegenüber der Aula wird die Weihnachtskrippe vorbereitet. Wir bedauern es sehr, dass wir aufgrund der Infektionsschutzauflagen zu unseren Andachten und Messen leider keine Außenstehende des Klosters einladen können. Wir hoffen, dass dies bald wieder einmal möglich sein wird.

Der Winter kann kommen

Der Winter schickt seine Vorboten Nebel und Frost voraus.Gerade noch rechtzeitig konnten alle Beete winterfertig gemacht werden. Der Boden mit Kompost und Mist angereichert und umgegraben darf nun einige Monate ruhen, bevor das Gartenjahr im Frühjahr wieder beginnt.

Ernte- Endspurt

Das Gartenjahr geht zu Ende. Ein letztes Mal gibt es reichliche Ernte.

Sondermarken zum Jubiläum

Anlässlich des 175-jährigen Bestehens des Klosters in Landsberg hat das Reisebüro Vivell  in Landsberg in Kooperation mit dem Postdienst LMF zwei Sondermarken herausgebracht. Die Motive hat Conny Kurz (Bildmitte) zur Verfügung gestellt. Sie sind anlässlich einer Fotodokumentation über das Leben im Konvent vor einigen Jahren entstanden. Frau Huckert übergab nun die ersten Exemplare der Priorin Schwester Antonia. 

Weitere Marken im Wert 0,75 Euro für den Postdienst LMF sind im Reisebüro Vivell Landsberg Hauptplatz 149 zu erwerben.




Foto:DERPART Reisebüro Vivell

Ein geistlicher Impuls: Gott- Ihr Gärtner

175 Jahre Kloster der Dominikanerinnen in Landsberg

Am Michaelitag 2020 feiert das Kloster in Landsberg sein 175. Jubiläum. Damit gehört es zu den ältestens ununterbrochen betriebenen Institutionen in der Stadt.

Der Herbst schickt seine Vorboten

Wenn sich die Schaufel des Traktor samt fleißigen Pflückerinnen in den Himmel erhebt, geht es den Äpfeln an den Kragen. Hier sieht man die Ernte der Sorte Jakob Fischer. Unaufhaltsamt geht das Jahr voran.

Treffen im Freien

Am 18.8. 2020 traf sich zum ersten Mal nach Ausbruch der Corona- Pandemie die MS- und Schlaganfall-Kontaktgruppe mit den Schwestern des Klosters Landsberg. Den Umständen geschuldet fand das Teffen im Freien unter großen Auflagen statt. Trotzdem war es endlich wieder einmal eine Gelegenheit Kontakte zu pflegen.

Sommer 2020

Ein Meer aus Farben und Düften begrüßt die Besucher. Liebevoll gepflanzt und fleißig gepflegt gedeiht vielfältige Blumenpracht und laden Gewürzpflanzen zum Probieren ein.

Neue Pflanzinseln

Ehemals haben Brombeerranken die Auffahrt zur Scheune in Besitz genommen. Nun entwickelt sich auf Natursteinterrassen Blütenpracht fürs Auge und Nahrung für die Bienen.

Ostern 2020

Der Herr ist auferstanden! Er ist wahrhaft auferstanden!
Auferstanden?
Es gibt derzeit wahrlich genug Anlass, sich im Karsamstag einigeln zu wollen und diese Stimmung von Grabesruhe, Ratlosigkeit, Verzweiflung und Hoffnungslosigkeit vorerst nicht mehr zu verlassen. Wozu auch? Die wirtschaftliche Existenz ist vielleicht ruiniert, die Familie kämpft täglich mit dem Lagerkoller, nahe Verwandte verstorben, die Einsamkeit wird unerträglich... Warum sollte man Karsamstag verlassen wollen?
Doch unerbittlich kommt der Ostersonntag, kommt das Licht, kommt der liturgisch verordnete Jubelruf: Halleluja, Jesus lebt!!!
Jubeln?!? Jetzt?!?
Ja. Jedes Jahr werden wir unerbittlich dran erinnert, dass das Leben stärker ist als der Tod. Dass Tod und Traurigkeit nicht das letzte Wort haben. Dass es weitergeht. Nicht so wie früher, sondern anders. Verwandelt. In einer Form, die wir davor nicht kannten, und auch, wenn wir kaum mehr daran glauben mochten. Der Herr ist auferstanden, er geht uns voraus.
Folgen wir ihm!


Ostern 2020 - Gedanken zum Karfreitag

Wenn Sicherheiten und Gewissheiten plötzlich, Knall auf Fall, weg sind. Einfach weg, ohne dass man es selbst verschuldet hätte. Weggenommen, ohne dass man Einfluss drauf hätte. Wenn einem der Boden unter den Füßen wegbricht und man sich im freien Fall wiederfindet, ohne zu wissen, wann und wie es endet.
Diese Erfahrung kennen Trauernde vielleicht am besten. In unseren Tagen kommen die Unzähligen in der ganzen Welt hinzu, die plötzlich arbeitslos sind, die vielen, die nicht wissen, wie sie morgen ihre Familie ernähren sollen, wie sie ihre kranken Eltern versorgen können, wie sie ihre Miete zahlen sollen. Wenn einem der Boden, die Existenzgrundlage unter den Füßen wegbricht.
Eine ähnliche Erfahrung des plötzlichen freien Falls haben vermutlich die Jünger und die Frauen aus Jesu Umfeld damals gemacht. Damals, als plötzlich ihr Freund und Meister weg war, weggeführt von den Soldaten, weggeführt durch die Straßen Jerusalems nach Golgotha, weg aufs Kreuz genagelt, und weggelegt ins Grab. Wenn einem der Boden unter den Füßen wegbricht und Gewissheiten plötzlich einfach weg sind.

Programm 1. Halbjahr 2020

Liebe Besucher und Besucherinnen von Kloster und Homepage,

das Programm für das erste Halbjahr des neuen Jahres 2020 ist (endlich) online!

Sie finden es wie gewohnt auf der Seite "Programm 2020", über diesen Link Programm 2020 oder hier als PDF zum Herunterladen.


Wir hoffen, Sie bald wieder bei uns begrüßen zu dürfen und danken Ihnen schon jetzt für Ihre Treue und Unterstützung!

Zuwachs bei den Laiendominikanern

Am Samstag, 14. April 2018, durften wir Schwestern die Profess von drei Laienmitglieder des Dominikanerordens mitfeiern: Sigrid und Franz Roth sowie Ralf Berger stehen nun fest in der Dominikanischen Laiengemeinschaft in der Provinz des hl. Albert in Süddeutschland und Österreich und widmen sich der Verkündigung des Wortes und der Liebe Gottes in der Welt.

Wer sich für die Dominikanischen Laiengemeinschaften interessiert, dem sei hier die entsprechende Webseite für die süddeutsch-österreichische Provinz empfohlen

http://dominikanische-laien.de

Neue Bildergalerie

Nachdem die Ausstellung  "Kloster.Leben - Alltagsleben der Dominikanerinnen in Landsberg am Lech" der Fotografin Conny Kurz im Sommer in der VR-Bank in Landsberg zu sehen, können Sie nun - als Nachklang, wenn Sie selbst die Ausstellung sehen konnten, oder als "Ersatz" - die Bilder auch online bewundern. 

Fr. Conny Kurz war so freundlich, die Bilder zur Ansicht zur Verfügung zu stellen und bittet darum, das Copyright zu respektieren. Wir möchten uns ganz herzlich bei ihr bedanken, sowohl für das Projekt überhaupt als auch für die Möglichkeit der "Nachlese" in unserer Online-Galerie. Vergelt's Gott! 

Zu den Bildern kommen Sie über unsere Seite "Galerie" oder über diesen Link.

Ausstellung "Kloster.Leben" vom 14.-31. Juli 2017

Herzliche Einladung zur Ausstellung (14.-31. Juli 2017)

"Kloster.Leben - Das Alltagsleben der Dominikanerinnen in Landsberg fotografisch festgehalten von Conny Kurz"


"Über ein Jahr lang habe ich hinter die Mauern des Klosters der Dominikanerinnen in Landsberg blicken dürfen und den Alltag der insgesamt 10 Schwestern fotografisch begleitet. Entstanden ist ein fotografischer Querschnitt, der das Leben im Konvent zeigt. Ein Leben, das geprägt ist vom Bekenntnis zu Gott und zur Einfachheit. Aber auch von Lebensfreude und Unbeschwertheit." (C. Kurz)


Eröffnet wurde die Ausstellung am 13. Juli unter großer Anteilnahme der Landsberger. Der frühere Landrat Walter Eichner lobte in seiner Eröffnungsrede die gelungene fotografische Abbildung des breiten sozialen Engagements, der christlich geprägten tätigen Nächstenliebe und des bekannten Klostergartens, die für das Kloster der Dominikanerinnen an der Münchener Straße charakteristisch sind. Auch die klösterliche Lebensweise, der Verzicht auf materiellen Überfluss und die stille Arbeit des Alltags der sieben deutschen und drei indischen Schwestern findet sich trefflich eingefangen in den einfühlsamen Bildern der Künstlerin.

"Conny Kurz ist es gelungen, wunderschöne Impressionen eines facettenreichen Klosteralltages (...) einzufangen, die nicht effekthaschend gestellt wirken und den Betrachter an dieser stillen Freude am Tun teilhaben lassen." (H. Grabmaier)


Zu sehen ist die Ausstellung im Altstadtsaal der VR-Bank, Ludwigstraße 162-154 in Landsberg am Lech,

Montag: 8.30 - 12.30 Uhr und 14.00 - 16.00 Uhr

Dienstag: 8.30 - 12.30 Uhr und 14.00 - 18.30 Uhr

Mittwoch bis Sonntag: 10.00 - 18.00 Uhr


Zum Internetauftritt der Fotografin: www.connykurzfoto.de

Neugestaltung und Neues Programm

Liebe Besucherin, lieber Besucher,

nachdem aus technischen Gründen die Seite sich einige Tage lang im Umbau befand, können Sie nun wieder auf alle Inhalte zugreifen. Einiges wurde umgestaltet; so finden Sie etwa die Seiten zu Geschichte und Aufgaben der Klostergemeinschaft als Unterpunkte der Seite "Konvent". Für manche weiterhin bestehenden optischen Unstimmigkeiten bittet der Webmaster, der diese Seite auch nur ehrenamtlich pflegt, um Verzeihung und um den wohlwollenden Blick der Besucher/innen.


Das wichtigste für Sie wird aber die Bereitstellung des aktuellen Programms für das erste Halbjahr (und zum Teil darüber hinaus) 2017 sein. Sie finden dort wie üblich eine Vielfalt geistlicher und kreativer Angebote, und können nunmehr auch das gesamte Programm als PDF-Flyer herunterladen. Wir, die Schwestern des Klosters zur Heiligsten Dreifaltigkeit, freuen uns sehr auf Ihren Besuch, sei es auf unserer Internetseite, sei es in unserem Kloster an der Münchener Straße!